Kaufmann / Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung
Formelsammlung
Alle Rechenwege für die Abschlussprüfung. Zu jeder Formel eine kurze Erklärung und eine Beispielaufgabe zum Nachrechnen.
Sendung und Fracht
Merken · Der Weg zum Frachtpreis
Erst die Lademeter, daraus das Umrechnungsgewicht, dann der höhere der beiden Werte, und erst der geht in den Tarif. Wer mit dem tatsächlichen Gewicht rechnet, verkauft Luft zum Nulltarif.
Lademeter
Ein Lademeter ist ein Meter Ladefläche über die volle Innenbreite von 2,40 m. Nicht stapelbare Ware belegt ihn allein.
Erklärung und Beispiel
Die Maßeinheit des Stückgutverkehrs: ein Meter Ladefläche über die volle Innenbreite von 2,40 m. Nicht stapelbare Ware belegt ihren Lademeter allein, gleichgültig wie leicht sie ist.
In der Prüfung: Geteilt wird durch 2,40, nicht durch die Palettenbreite. Und stapelbare Ware zählt nur einmal, egal wie hoch sie steht.
Beispielaufgabe
18 nicht stapelbare Industriepaletten von 1,20 m × 1,00 m. Wie viele Lademeter sind das?
18 × 1,20 ÷ 2,40 = 9,0 LademeterJe Palette sind das 0,5 Lademeter. Wer die Grundflächen addiert und nicht durch 2,40 teilt, kommt auf 21,6 und damit auf eine Ladefläche, die kein Lastzug hat.
Umrechnungsgewicht
Lademeter × 1.750 kg
Sperrige, leichte Ware kostet Platz, nicht Gewicht. Der Umrechnungssatz macht daraus ein Gewicht, mit dem der Tarif rechnen kann.
Erklärung und Beispiel
Sperrige, leichte Ware kostet Platz, nicht Gewicht. Damit der Tarif sie erfassen kann, wird der belegte Raum in ein Gewicht umgerechnet, im Stückgutverkehr mit 1.750 kg je Lademeter.
In der Prüfung: Der Satz gilt für den Lademeter. Bei Luftfracht rechnet man anders, dort sind es 6.000 cm³ je Kilogramm.
Beispielaufgabe
Eine Sendung belegt 9,0 Lademeter und wiegt tatsächlich 11.160 kg. Wie hoch ist das Umrechnungsgewicht?
9,0 × 1.750 kg = 15.750 kg
Frachtpflichtiges Gewicht
der höhere Wert aus tatsächlichem Gewicht und Umrechnungsgewicht
Immer der höhere. Genau hier liegt der häufigste Fehler in der Frachtberechnung.
Erklärung und Beispiel
Der Wert, mit dem der Tarif rechnet: der höhere aus tatsächlichem Gewicht und Umrechnungsgewicht. So zahlt schwere Ware nach Gewicht und sperrige nach Platz.
In der Prüfung: Immer der HÖHERE. Wer mit dem tatsächlichen Gewicht rechnet, verkauft den Laderaum zum Nulltarif. Das ist der häufigste Fehler der Frachtberechnung.
Beispielaufgabe
Tatsächliches Gewicht 11.160 kg, Umrechnungsgewicht 15.750 kg. Womit wird gerechnet?
15.750 kg = 15.750 kgDie 11.160 kg bestimmen nur die Ladungssicherung und die Achslast, nicht den Preis.
Berechnungseinheiten
Tarife rechnen je angefangene 100 kg. Angefangen heißt: immer aufrunden.
Erklärung und Beispiel
Tarife im Stückgutverkehr rechnen je angefangene 100 kg. Das frachtpflichtige Gewicht wird deshalb durch 100 geteilt und aufgerundet.
In der Prüfung: Angefangen heißt aufrunden: 1.727 kg sind 18 Einheiten, nicht 17.
Beispielaufgabe
Das frachtpflichtige Gewicht beträgt 1.727 kg. Wie viele Berechnungseinheiten sind das?
1.727 ÷ 100 = 18 Einheiten17,27 wird auf 18 aufgerundet, weil die angefangene Einheit voll zählt.
Frachtpreis
Berechnungseinheiten × Tarifsatz
Der Satz kommt aus der Preistafel, abhängig von Relation und Gewichtsstufe.
Erklärung und Beispiel
Der Preis der Beförderung: Berechnungseinheiten mal dem Satz aus der Preistafel. Der Satz hängt an der Relation und an der Gewichtsstufe.
In der Prüfung: Höhere Gewichtsstufen haben niedrigere Sätze. Deshalb lohnt der Blick, ob die nächsthöhere Stufe trotz Aufzahlung billiger kommt.
Beispielaufgabe
18 Berechnungseinheiten, Tarifsatz 16,40 EUR je Einheit. Wie hoch ist der Frachtpreis?
18 × 16,40 EUR = 295,20 EUR
Lademetersatz
Die Sprache des Sammelgutverkehrs: Was ein Meter Ladefläche am Tag kosten muss.
Erklärung und Beispiel
Was ein Meter Ladefläche am Tag kosten muss, damit das Fahrzeug seine Kosten trägt. Er ist die Rechengröße des Sammelgutverkehrs.
In der Prüfung: Bezugsgröße sind die VERFÜGBAREN Lademeter des Fahrzeugs, nicht die belegten.
Beispielaufgabe
Der Tagessatz eines Lastzugs beträgt 780,00 EUR, er bietet 15,0 Lademeter. Wie hoch ist der Lademetersatz?
780,00 EUR ÷ 15,0 = 52,00 EUR je Lademeter und Tag
Fahrzeug und Tour
Fixe Kosten je Kilometer
Abschreibung, Steuer, Versicherung und der Fahrerlohn laufen weiter, ob das Fahrzeug rollt oder wartet. Je mehr Kilometer, desto kleiner ihr Anteil je Kilometer.
Erklärung und Beispiel
Abschreibung, Steuer, Versicherung und der Fahrerlohn laufen weiter, ob das Fahrzeug rollt oder an der Rampe wartet. Je mehr Kilometer im Jahr, desto kleiner ihr Anteil je Kilometer.
In der Prüfung: Genau deshalb ist Leerfahrt teuer: Die festen Kosten laufen mit, ohne dass ein Erlös gegenübersteht.
Beispielaufgabe
Feste Jahreskosten 90.000,00 EUR, Jahresleistung 90.000 km. Wie hoch sind die fixen Kosten je Kilometer?
90.000,00 EUR ÷ 90.000 = 1,00 EUR je kmBei nur 60.000 km wären es 1,50 EUR: dieselben Kosten, verteilt auf weniger Kilometer.
Kosten je Kilometer
fixe Kosten je Kilometer + variable Kosten je Kilometer
Variabel sind Kraftstoff, Reifen, Wartung und Maut. Wer nur mit ihnen kalkuliert, verkauft unter Selbstkosten.
Erklärung und Beispiel
Die Summe aus zeitabhängigen und laufenden Kosten. Variabel sind Kraftstoff, Reifen, Wartung und Maut.
In der Prüfung: Wer nur mit den variablen Kosten kalkuliert, verkauft unter Selbstkosten. Der Unterschied ist im Fernverkehr erheblich.
Beispielaufgabe
Fixe Kosten 1,00 EUR je km, variable Kosten 0,60 EUR je km. Wie hoch sind die Gesamtkosten je Kilometer?
1,00 EUR + 0,60 EUR = 1,60 EUR je km
Maut
mautpflichtige Kilometer × Mautsatz
Eine variable Kostenart: Sie fällt je gefahrenem Kilometer an, nicht je Sendung.
Erklärung und Beispiel
Die Gebühr für die Benutzung von Bundesfernstraßen, abhängig von Achszahl, Gewichtsklasse und Emissionsklasse. Sie fällt je gefahrenem Kilometer an.
In der Prüfung: Eine variable Kostenart, keine feste. Sie gehört in die Kilometerkosten, nicht in den Verwaltungskostenzuschlag.
Beispielaufgabe
480 mautpflichtige Kilometer, Mautsatz 0,19 EUR je km. Wie hoch ist die Maut?
480 × 0,19 EUR = 91,20 EUR
Auslastung der Ladefläche
Über 100 Prozent geht nicht. Kommt das heraus, sind Zähler und Nenner vertauscht.
Erklärung und Beispiel
Wie viel des verfügbaren Laderaums die Sendungen belegen. Sie entscheidet darüber, ob eine Tour ihre Kosten trägt.
In der Prüfung: Über 100 Prozent geht nicht. Kommt das heraus, sind Zähler und Nenner vertauscht.
Beispielaufgabe
60,0 genutzte Lademeter bei 75,0 verfügbaren. Wie hoch ist die Auslastung?
60,0 × 100 ÷ 75,0 = 80 Prozent
Kritische Menge (Eigen- oder Fremdtransport)
Ab dieser Kilometerleistung trägt das eigene Fahrzeug seine Fixkosten. Darunter ist der Frachtführer günstiger.
Erklärung und Beispiel
Ab welcher Leistung trägt das eigene Fahrzeug seine Fixkosten? Darunter ist der Frachtführer günstiger, weil er nur für gefahrene Kilometer kostet.
In der Prüfung: Im Nenner steht die Ersparnis je Kilometer, also der Fremdsatz minus die VARIABLEN Eigenkosten. Mit den Vollkosten gerechnet, zählen die Fixkosten doppelt.
Beispielaufgabe
Fixkosten 90.000,00 EUR im Jahr, Fremdsatz 1,90 EUR je km, variable Eigenkosten 0,60 EUR je km. Ab wann lohnt das eigene Fahrzeug?
90.000,00 EUR ÷ (1,90 EUR − 0,60 EUR) = 69.231 km im Jahr
Lager, Umschlag und Erfolg
| Selbstkosten der Sendung | |
| + | Verwaltungskostenzuschlag |
| + | Gewinnzuschlag |
| = | Preis für den Kunden |
Lagergeld
eingelagerte Menge × Lagertage × Satz je Einheit und Tag
Angefangene Tage zählen voll. Der Satz steht im Lagervertrag, oft je Palette und Tag.
Erklärung und Beispiel
Das Entgelt für die Lagerung fremder Ware, meist je Palette und Tag. Es ist der laufende Erlös des Lagergeschäfts.
In der Prüfung: Angefangene Tage zählen voll, und der Ein- und Auslagerungstag wird üblicherweise beide berechnet.
Beispielaufgabe
900 Paletten, 30 Lagertage, 0,60 EUR je Palette und Tag. Wie hoch ist das Lagergeld?
900 × 30 × 0,60 EUR = 16.200,00 EUR
Umschlagskosten
Berechnungseinheiten × Satz je Umschlag
Ein- und Auslagern werden getrennt berechnet, jeweils je angefangene 100 kg.
Erklärung und Beispiel
Was das Ein- und Auslagern kostet, gerechnet wie die Fracht je angefangene 100 kg. Ein- und Auslagern werden getrennt berechnet.
In der Prüfung: Bezugsgröße ist das frachtpflichtige Gewicht, nicht das tatsächliche.
Beispielaufgabe
18 Berechnungseinheiten, 2,80 EUR je Umschlag und Einheit. Wie hoch sind die Umschlagskosten?
18 × 2,80 EUR = 50,40 EUR
Auslastungsgrad der Stellplätze
Er zeigt, ob die Kalkulationsannahme noch trägt. Gerechnet wird meist mit rund 90 Prozent.
Erklärung und Beispiel
Wie viele Stellplätze des Lagers wirklich belegt sind. Er zeigt, ob die Kalkulationsannahme noch trägt.
In der Prüfung: Gerechnet wird meist mit rund 90 Prozent Auslastung. Wer die Kalkulation auf 100 Prozent stellt, hat keinen Puffer für Spitzen.
Beispielaufgabe
1.620 von 1.800 Stellplätzen sind belegt. Wie hoch ist der Auslastungsgrad?
1.620 × 100 ÷ 1.800 = 90 Prozent
Gewinnzuschlag
Er rechnet VOM Hundert: Die Selbstkosten sind die 100 Prozent. Üblich sind 7,5 bis 8 Prozent.
Erklärung und Beispiel
Der Aufschlag auf die Selbstkosten, mit dem der Spediteur seinen Gewinn kalkuliert. Üblich sind 7,5 bis 8 Prozent, in der Aufgabe steht der Satz.
In der Prüfung: Er rechnet VOM Hundert: Die Selbstkosten sind die 100 Prozent. Ein zweiter Aufschlag auf das Ergebnis ist der klassische Rechenfehler.
Beispielaufgabe
Selbstkosten der Sendung 551,20 EUR, Gewinnzuschlag 10 Prozent. Wie hoch ist der Zuschlag?
551,20 EUR × 10 ÷ 100 = 55,12 EURDer Preis für den Kunden beträgt damit 606,32 EUR.
Reinergebnis einer Sendung
Erlös − Selbstkosten
Der Nettonutzen. Bei Sammelgut wird er über Vor-, Haupt- und Nachlauf zusammengerechnet.
Erklärung und Beispiel
Was von einer Sendung übrig bleibt, wenn ihre Selbstkosten gedeckt sind. Im Sammelgutverkehr wird es über Vor-, Haupt- und Nachlauf zusammengerechnet.
In der Prüfung: Ein negatives Reinergebnis heißt nicht zwangsläufig Ablehnung: Eine Sendung, die eine Leerfahrt füllt, trägt immer noch zu den Fixkosten bei.
Beispielaufgabe
Erlös 660,00 EUR, Selbstkosten 551,20 EUR. Wie hoch ist das Reinergebnis?
660,00 EUR − 551,20 EUR = 108,80 EUR
Rabatt, Skonto und Umsatzsteuer
Rabattbetrag
Ausgangswert ist beim Einkauf der Listeneinkaufspreis, beim Verkauf an den Kunden der Verkaufspreis.
Erklärung und Beispiel
Ein Preisnachlass, der sofort vom Listenpreis abgezogen wird. Beim Einkauf gewährt ihn der Lieferant, beim Verkauf der Betrieb dem Kunden.
In der Prüfung: Achte darauf, wovon der Rabatt gerechnet wird: beim Einkauf vom Listeneinkaufspreis, beim Verkauf vom Verkaufspreis.
Beispielaufgabe
Auf einen Listenpreis von 1.200,00 € gewährt der Lieferant 15 % Rabatt. Wie hoch ist der Rabattbetrag?
1.200,00 € × 15 ÷ 100 = 180,00 €Zu zahlen sind dann 1.020,00 €.
Skontobetrag
Abzug fürs schnelle Zahlen: Der Rechnungsbetrag sind 100 %, bei 2 % Skonto werden 98 % überwiesen.
Erklärung und Beispiel
Ein Abzug fürs schnelle Zahlen. Der Rechnungsbetrag sind 100 %, bei 2 % Skonto werden 98 % überwiesen.
In der Prüfung: Skonto wird vom Rechnungsbetrag nach Rabatt gerechnet, nicht vom Listenpreis.
Beispielaufgabe
Eine Rechnung über 2.400,00 € wird mit 2 % Skonto bezahlt. Wie hoch ist der Skontobetrag?
2.400,00 € × 2 ÷ 100 = 48,00 €Überwiesen werden 2.352,00 €.
Effektiver Jahreszins bei Skonto
Zeigt, was der Verzicht auf Skonto im Jahr kostet. Tage, nicht Monate.
Erklärung und Beispiel
Wer Skonto verfallen lässt, leiht sich das Geld für die restlichen Tage beim Lieferanten. Diese Formel zeigt, was das aufs Jahr gerechnet kostet.
In der Prüfung: Im Nenner stehen Tage, nicht Monate: Zahlungsziel minus Skontofrist. Das Ergebnis ist meist erschreckend hoch, und genau darauf zielt die Aufgabe.
Beispielaufgabe
Zahlungsbedingung: 10 Tage 2 % Skonto, 30 Tage netto. Wie hoch ist der effektive Jahreszins?
2 % × 360 ÷ (30 − 10) = 36 %Ein Kredit wäre billiger. Skonto zu ziehen lohnt sich fast immer.
Umsatzsteuer
Regelsatz 19 %, ermäßigt 7 % für Lebensmittel und Bücher.
Erklärung und Beispiel
Sie wird auf den Nettobetrag aufgeschlagen und mit der Rechnung an den Kunden weitergegeben. Der Betrieb führt sie ans Finanzamt ab.
In der Prüfung: Regelsatz 19 %, ermäßigt 7 % für Lebensmittel und Bücher. Welcher Satz gilt, steht meist nicht da; das musst du am Artikel erkennen.
Beispielaufgabe
Ein Artikel kostet netto 250,00 €. Wie hoch ist die Umsatzsteuer bei 19 %?
250,00 € × 19 ÷ 100 = 47,50 €Der Bruttopreis beträgt 297,50 €.
Nettobetrag aus dem Bruttobetrag
Der Bruttobetrag entspricht 119 % des Nettobetrags; bei 7 % sind es 107 %, dann × 100 ÷ 107.
Erklärung und Beispiel
Der umgekehrte Weg: Aus dem Preis im Regal wird der Betrag ohne Steuer. Der Bruttobetrag entspricht 119 % des Nettobetrags.
In der Prüfung: Nicht einfach 19 % abziehen, das ergibt einen zu kleinen Wert. Die Steuer wird herausgerechnet, nicht abgezogen.
Beispielaufgabe
Ein Artikel kostet 357,00 € brutto. Wie hoch ist der Nettobetrag bei 19 % Umsatzsteuer?
357,00 € × 100 ÷ 119 = 300,00 €Bei 7 % wird stattdessen × 100 ÷ 107 gerechnet.
Lagerkennzahlen
Meldebestand
Tagesabsatz × Lieferzeit + Mindestbestand
Ist dieser Bestand erreicht, muss bestellt werden. Sonst reicht die Ware bis zur Lieferung nicht.
Erklärung und Beispiel
Der Wecker im Lager: Ist er erreicht, muss bestellt werden. Er deckt den Verbrauch während der Lieferzeit ab, plus die eiserne Reserve.
In der Prüfung: Der Mindestbestand wird addiert, nicht abgezogen, denn er ist der Puffer, der übrig bleiben soll.
Beispielaufgabe
Ein Artikel wird täglich 10-mal verkauft, die Lieferzeit beträgt 3 Tage, der Mindestbestand 20 Stück. Wie hoch ist der Meldebestand?
10 Stück × 3 Tage + 20 Stück = 50 Stück
Ø Lagerbestand (einfach)
Reicht, wenn nur Anfangs- und Endbestand bekannt sind.
Erklärung und Beispiel
Wie viel Ware im Schnitt über das Jahr im Lager lag. Er ist die Bezugsgröße für fast jede andere Lagerkennzahl.
In der Prüfung: Steht die Frage in Euro, rechnest du mit Einstandspreisen, nie mit Verkaufspreisen.
Beispielaufgabe
Am 1. Januar lagen Waren für 8.000,00 € im Lager, am 31. Dezember für 6.000,00 €. Wie hoch ist der durchschnittliche Lagerbestand?
(8.000,00 € + 6.000,00 €) ÷ 2 = 7.000,00 €
Ø Lagerbestand (genau)
Dreizehn Werte, dreizehn Teiler. Der Anfangsbestand zählt mit.
Erklärung und Beispiel
Wer die Monatswerte hat, rechnet genauer. Ein Saisonartikel, der im Sommer das Lager füllt und im Winter leer steht, sieht in der einfachen Formel harmlos aus.
In der Prüfung: Der häufigste Fehler ist der Teiler 12. Es sind dreizehn Werte: der Anfangsbestand plus zwölf Monatsenden.
Beispielaufgabe
Der Anfangsbestand beträgt 6.600,00 €, die zwölf Monatsendbestände summieren sich auf 71.400,00 €. Wie hoch ist der durchschnittliche Lagerbestand?
(6.600,00 € + 71.400,00 €) ÷ 13 = 6.000,00 €
Lagerumschlagshäufigkeit (LU)
Wie oft das Lager im Jahr verkauft und neu gefüllt wird. Auch: Jahresabsatz ÷ Ø Lagerbestand oder 360 ÷ Ø Lagerdauer.
Erklärung und Beispiel
Wie oft das Lager im Jahr komplett verkauft und neu gefüllt wird. Eine hohe Zahl ist gut: Die Ware liegt kürzer, bindet weniger Geld und veraltet nicht.
In der Prüfung: Oben steht der Wareneinsatz, also der Umsatz zu Einstandspreisen, nicht der Umsatz. Sonst kommt eine viel zu hohe Zahl heraus.
Beispielaufgabe
Der Wareneinsatz beträgt 96.000,00 €, der durchschnittliche Lagerbestand 8.000,00 €. Wie hoch ist die Umschlagshäufigkeit?
96.000,00 € ÷ 8.000,00 € = 12Das Lager wird zwölfmal im Jahr umgeschlagen.
Ø Lagerdauer
Wie viele Tage ein Artikel im Schnitt im Lager liegt.
Erklärung und Beispiel
Dieselbe Aussage wie die Umschlagshäufigkeit, nur in Tagen. Sie zeigt anschaulich, wie lange das Geld im Regal gebunden ist.
In der Prüfung: Das Jahr hat 360 Tage und jeder Monat 30. So rechnet die IHK, auch wenn der Kalender etwas anderes sagt.
Beispielaufgabe
Die Umschlagshäufigkeit beträgt 12. Wie viele Tage liegt ein Artikel im Schnitt im Lager?
360 Tage ÷ 12 = 30 Tage
Zinsen
Zinsen nach Tagen
Das Jahr hat 360 Tage, jeder Monat 30. So rechnet die Prüfung.
Erklärung und Beispiel
Die Grundformel der Zinsrechnung für Zeiträume unter einem Jahr. Kapital, Zinssatz und Zeit stehen oben, unten die 100 für die Prozente und die 360 für das Jahr.
In der Prüfung: Das Jahr hat 360 Tage, jeder Monat 30. Der erste Tag zählt nicht mit, der letzte schon.
Beispielaufgabe
Ein Kapital von 12.000,00 € wird 90 Tage lang mit 6 % verzinst. Wie hoch sind die Zinsen?
12.000,00 € × 6 × 90 ÷ (100 × 360) = 180,00 €
Zinsen nach Monaten
Erklärung und Beispiel
Dieselbe Rechnung, wenn die Laufzeit in vollen Monaten angegeben ist. Unten steht dann 12 statt 360.
In der Prüfung: Nicht Tage und Monate mischen: Entweder 90 Tage mit ÷ 360 oder 3 Monate mit ÷ 12.
Beispielaufgabe
Ein Kapital von 12.000,00 € wird 3 Monate lang mit 6 % verzinst. Wie hoch sind die Zinsen?
12.000,00 € × 6 × 3 ÷ (100 × 12) = 180,00 €
Deckungsbeitragsrechnung
| Nettoverkaufserlöse | |
| − | variable Kosten |
| (Wareneinsatz, variable Handlungskosten) | |
| = | Deckungsbeitrag |
| − | fixe Kosten |
| = | Betriebserfolg (Gewinn oder Verlust) |
Deckungsbeitrag
Nettoverkaufserlöse − variable Kosten
Erklärung und Beispiel
Was nach Abzug der variablen Kosten übrig bleibt, um die Fixkosten zu decken. Erst wenn alle Fixkosten gedeckt sind, entsteht Gewinn.
In der Prüfung: Abgezogen werden nur die variablen Kosten. Miete und Gehälter bleiben draußen, sie fallen auch ohne Verkauf an.
Beispielaufgabe
Ein Sortiment erlöst 90.000,00 € netto bei 54.000,00 € variablen Kosten. Wie hoch ist der Deckungsbeitrag?
90.000,00 € − 54.000,00 € = 36.000,00 €
Stückdeckungsbeitrag
Nettoverkaufspreis − variable Kosten je Stück
Mal Absatzmenge ergibt den Gesamtdeckungsbeitrag.
Erklärung und Beispiel
Derselbe Gedanke je Stück: Was trägt ein einzelner Artikel zur Deckung der Fixkosten bei? Mal Absatzmenge ergibt das den Gesamtdeckungsbeitrag.
In der Prüfung: Ein positiver Stückdeckungsbeitrag heißt noch nicht Gewinn. Er heißt nur, dass sich der Verkauf lohnt.
Beispielaufgabe
Ein Artikel wird für 45,00 € netto verkauft, die variablen Kosten je Stück betragen 27,00 €. Wie hoch ist der Stückdeckungsbeitrag?
45,00 € − 27,00 € = 18,00 €
Gewinnschwelle (Break-Even-Point)
Erklärung und Beispiel
Die Stückzahl, ab der die Fixkosten gedeckt sind. Darunter macht der Betrieb Verlust, darüber Gewinn. Jedes verkaufte Stück trägt mit seinem Deckungsbeitrag zur Deckung bei.
In der Prüfung: Das Ergebnis ist eine Stückzahl, kein Euro-Betrag. Und die Fixkosten bleiben in voller Höhe stehen, auch wenn nur ein Produkt gerechnet wird.
Beispielaufgabe
Verkaufspreis 149,00 €, variable Kosten 72,00 € je Stück, Fixkosten 103.950,00 €. Ab welcher Menge beginnt der Gewinn?
103.950,00 € ÷ (149,00 € − 72,00 €) = 1.350 StückDer Nenner ist der Stückdeckungsbeitrag: 77,00 € je Stück.
Erfolg und Rentabilität
Eigenkapitalrentabilität
Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals.
Erklärung und Beispiel
Wie gut sich das eigene Geld verzinst hat. Sie zeigt, ob sich das Unternehmen für den Inhaber mehr lohnt als eine Anlage bei der Bank.
In der Prüfung: Im Nenner steht nur das Eigenkapital, nicht das Gesamtkapital.
Beispielaufgabe
Der Gewinn beträgt 24.000,00 €, das Eigenkapital 150.000,00 €. Wie hoch ist die Eigenkapitalrentabilität?
24.000,00 € × 100 ÷ 150.000,00 € = 16 %
Gesamtkapitalrentabilität
Erklärung und Beispiel
Wie gut das gesamte eingesetzte Kapital gearbeitet hat, gleich ob eigenes oder geliehenes. Deshalb werden die Fremdkapitalzinsen wieder dazugerechnet.
In der Prüfung: Die Fremdkapitalzinsen gehören in den Zähler, denn sie sind Ertrag des Gesamtkapitals, auch wenn sie beim Gewinn schon abgezogen wurden.
Beispielaufgabe
Der Gewinn beträgt 24.000,00 €, die Fremdkapitalzinsen 6.000,00 €, das Gesamtkapital 250.000,00 €. Wie hoch ist die Gesamtkapitalrentabilität?
(24.000,00 € + 6.000,00 €) × 100 ÷ 250.000,00 € = 12 %
Umsatzrentabilität
Wie viel Gewinn in jedem Euro Umsatz steckt.
Erklärung und Beispiel
Wie viel Gewinn in jedem Euro Umsatz steckt. Im Einzelhandel sind einstellige Werte normal.
In der Prüfung: Bezugsgröße ist der Umsatz, nicht das Kapital. Ein hoher Umsatz allein sagt nichts über den Erfolg.
Beispielaufgabe
Der Gewinn beträgt 24.000,00 € bei einem Umsatz von 600.000,00 €. Wie hoch ist die Umsatzrentabilität?
24.000,00 € × 100 ÷ 600.000,00 € = 4 %In jedem verkauften Euro stecken 4 Cent Gewinn.
Eigenkapitalquote
Anteil des Eigenkapitals am gesamten Kapital. Je höher, desto unabhängiger vom Kredit.
Erklärung und Beispiel
Der Anteil des eigenen Geldes am gesamten Kapital. Je höher sie ist, desto unabhängiger ist der Betrieb von Krediten und desto leichter bekommt er neue.
In der Prüfung: Sie ist eine Bilanzkennzahl, keine Erfolgskennzahl: Sie sagt nichts über den Gewinn.
Beispielaufgabe
Das Eigenkapital beträgt 150.000,00 €, das Gesamtkapital 250.000,00 €. Wie hoch ist die Eigenkapitalquote?
150.000,00 € × 100 ÷ 250.000,00 € = 60 %
Wirtschaftlichkeit
Über 1 heißt: Es lohnt sich.
Erklärung und Beispiel
Das Verhältnis von Leistung zu Kosten. Über 1 heißt: Es kommt mehr heraus, als hineingesteckt wurde.
In der Prüfung: Sie ist eine Verhältniszahl ohne Einheit. Genau 1 heißt weder Gewinn noch Verlust.
Beispielaufgabe
Einer Leistung von 540.000,00 € stehen Kosten von 450.000,00 € gegenüber. Wie hoch ist die Wirtschaftlichkeit?
540.000,00 € ÷ 450.000,00 € = 1,2
Produktivität
Je nach Betrieb als Umsatz je Quadratmeter Fläche, je Mitarbeiter oder je Arbeitsstunde.
Erklärung und Beispiel
Was aus dem Einsatz herauskommt, gemessen in Mengen oder Euro. Im Handel meist als Umsatz je Quadratmeter Verkaufsfläche.
In der Prüfung: Anders als die Wirtschaftlichkeit vergleicht sie Mengen mit Mengen, nicht Euro mit Euro.
Beispielaufgabe
Ein Markt macht 480.000,00 € Umsatz auf 240 m² Verkaufsfläche. Wie hoch ist die Flächenproduktivität?
480.000,00 € ÷ 240 m² = 2.000,00 € je m²
Arbeitsproduktivität
Im Handel meist als Umsatz je Mitarbeiter oder Umsatz je Arbeitsstunde.
Erklärung und Beispiel
Der Ertrag je Arbeitsstunde oder je Mitarbeiter. Sie zeigt, ob mehr Personal auch mehr bringt.
In der Prüfung: Im Nenner stehen Arbeitsstunden oder Mitarbeiterzahl, nicht die Personalkosten.
Beispielaufgabe
Ein Betrieb erwirtschaftet 480.000,00 € Umsatz bei 12.000 Arbeitsstunden. Wie hoch ist die Arbeitsproduktivität?
480.000,00 € ÷ 12.000 Stunden = 40,00 € je Stunde
Liquidität 1. Grades
Erklärung und Beispiel
Wie viel der kurzfristigen Schulden sofort aus Kasse und Bank zu zahlen wäre. Ein niedriger Wert ist normal, Geld soll arbeiten und nicht liegen.
In der Prüfung: Flüssige Mittel sind Kasse, Bank und Schecks. Forderungen zählen hier noch nicht mit.
Beispielaufgabe
Flüssige Mittel 60.000,00 EUR, kurzfristige Verbindlichkeiten 200.000,00 EUR. Wie hoch ist die Liquidität 1. Grades?
60.000,00 EUR × 100 ÷ 200.000,00 EUR = 30 Prozent
Liquidität 2. Grades
Richtwert 100 %: Die kurzfristigen Schulden sollen aus Geld und Forderungen zu decken sein.
Erklärung und Beispiel
Der wichtigste der drei Grade: Geld und kurzfristige Forderungen gegen die kurzfristigen Schulden. Der Richtwert liegt bei 100 Prozent.
In der Prüfung: Vorräte gehören nicht dazu, sie müssen erst verkauft werden. Wer sie einrechnet, hat den 3. Grad.
Beispielaufgabe
Flüssige Mittel 60.000,00 EUR, kurzfristige Forderungen 150.000,00 EUR, kurzfristige Verbindlichkeiten 200.000,00 EUR. Wie hoch ist die Liquidität 2. Grades?
(60.000,00 EUR + 150.000,00 EUR) × 100 ÷ 200.000,00 EUR = 105 Prozent
Liquidität 3. Grades
Erklärung und Beispiel
Das gesamte Umlaufvermögen gegen die kurzfristigen Schulden, also einschließlich der Vorräte. Der Richtwert liegt bei etwa 200 Prozent.
In der Prüfung: Ein hoher Wert ist nicht automatisch gut: Er kann auch heißen, dass zu viel Kapital im Lager steckt.
Beispielaufgabe
Umlaufvermögen 320.000,00 EUR, kurzfristige Verbindlichkeiten 200.000,00 EUR. Wie hoch ist die Liquidität 3. Grades?
320.000,00 EUR × 100 ÷ 200.000,00 EUR = 160 Prozent
Abschreibung
| Nettoanschaffungspreis (ohne Umsatzsteuer) | |
| − | Preisminderung (Rabatt, Skonto, Bonus) |
| + | Anschaffungsnebenkosten (Transport, Montage, Umbau) |
| = | Anschaffungskosten |
| Anschaffungskosten | |
| − | Abschreibungsbetrag nach dem 1. Jahr |
| = | Buchwert nach dem 1. Jahr |
| − | Abschreibungsbetrag nach dem 2. Jahr |
| = | Buchwert nach dem 2. Jahr |
Abschreibungsbetrag (linear)
Jedes Jahr derselbe Betrag. Anschaffungskosten − Abschreibung = Buchwert.
Erklärung und Beispiel
Anschaffungen über 1.000 € werden nicht sofort als Aufwand gebucht, sondern über ihre Nutzungsdauer verteilt. Linear heißt: jedes Jahr derselbe Betrag.
In der Prüfung: Grundlage sind die Anschaffungskosten ohne Umsatzsteuer, aber mit Transport und Montage, und nach Abzug von Rabatt und Skonto.
Beispielaufgabe
Eine Ladeneinrichtung kostet 24.000,00 € und wird über 8 Jahre abgeschrieben. Wie hoch ist der jährliche Abschreibungsbetrag?
24.000,00 € ÷ 8 Jahre = 3.000,00 € je JahrNach dem ersten Jahr beträgt der Buchwert 21.000,00 €.
Abschreibungssatz
Der Prozentsatz, mit dem jedes Jahr abgeschrieben wird.
Erklärung und Beispiel
Derselbe Wert als Prozentsatz. Praktisch, wenn mehrere Gegenstände mit gleicher Nutzungsdauer abgeschrieben werden.
In der Prüfung: Der Satz bezieht sich immer auf die Anschaffungskosten, nicht auf den jeweiligen Buchwert. Das gilt nur bei der linearen Abschreibung.
Beispielaufgabe
Ein Gegenstand wird über 8 Jahre abgeschrieben. Wie hoch ist der Abschreibungssatz?
100 ÷ 8 Jahre = 12,5 % je Jahr
Entgelt
Sozialversicherungsbeitrag
Arbeitnehmer und Arbeitgeber tragen je die Hälfte. Über der Beitragsbemessungsgrenze wird nicht weiter gerechnet.
Erklärung und Beispiel
Die Beiträge zur Sozialversicherung werden vom Bruttoentgelt gerechnet. Arbeitnehmer und Arbeitgeber tragen sie je zur Hälfte, ausgenommen der Zusatzbeitrag und die Unfallversicherung.
In der Prüfung: Über der Beitragsbemessungsgrenze wird nicht weiter gerechnet. Wer sie übersieht, kommt bei hohen Gehältern auf zu hohe Beiträge.
Beispielaufgabe
Das Bruttoentgelt beträgt 3.200,00 EUR, der Beitragssatz zur Rentenversicherung 18,6 Prozent. Wie hoch ist der Anteil des Arbeitnehmers?
3.200,00 EUR × 18,6 ÷ 100 ÷ 2 = 297,60 EUR
Verteilung, Durchschnitt und Prozent
Verteilungsrechnung
Teilt einen Betrag nach einem Schlüssel auf: nach Fläche, Menge oder Köpfen.
Erklärung und Beispiel
Teilt einen Gesamtbetrag nach einem Schlüssel auf, etwa nach Fläche, Menge oder Anzahl der Personen. Jeder Anteil bekommt so viel, wie sein Schlüsselwert im Verhältnis zur Summe aller Schlüssel ausmacht.
In der Prüfung: Zuerst die Summe aller Schlüsselwerte bilden, dann jeden Anteil einzeln rechnen. Die Probe: Die Anteile müssen zusammen wieder den Gesamtbetrag ergeben.
Beispielaufgabe
3.000,00 € Lagerkosten werden nach Fläche verteilt: Bereich A hat 400 m², Bereich B 200 m². Was trägt Bereich A?
3.000,00 € × 400 m² ÷ 600 m² = 2.000,00 €Bereich B trägt die restlichen 1.000,00 €.
Durchschnitt
Gewichtet: (Wert₁ × Menge₁ + Wert₂ × Menge₂) ÷ (Menge₁ + Menge₂).
Erklärung und Beispiel
Die Summe aller Werte geteilt durch ihre Anzahl. Sind die Werte unterschiedlich stark vertreten, wird gewichtet gerechnet.
In der Prüfung: Beim gewichteten Durchschnitt wird durch die Summe der Mengen geteilt, nicht durch die Anzahl der Werte.
Beispielaufgabe
Vier Filialen setzen 18.000, 22.000, 26.000 und 14.000 € um. Wie hoch ist der durchschnittliche Umsatz?
(18.000 € + 22.000 € + 26.000 € + 14.000 €) ÷ 4 = 20.000,00 €
Prozentwert
Umgestellt: Prozentsatz = Prozentwert × 100 ÷ Grundwert. Grundwert = Prozentwert × 100 ÷ Prozentsatz.
Erklärung und Beispiel
Der Anteil, der auf einen Prozentsatz entfällt. Der Grundwert ist dabei immer das Ganze, also 100 %.
In der Prüfung: Erst klären, was der Grundwert ist. Bei „12 % mehr als im Vorjahr“ ist es das Vorjahr, nicht das laufende Jahr.
Beispielaufgabe
Ein Umsatz von 3.400,00 € soll um 12 % steigen. Wie hoch ist der Zuwachs?
3.400,00 € × 12 ÷ 100 = 408,00 €
Kannst du das jetzt auch in der Prüfung?
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